Prozessvisualisierung
Integration von SETLON-Anlagen in die Prozessvisualisierung von Unternehmen.
Pfrommer Produktkatalog
Dank modularer Bauweise sind Anlagen für unterschiedliche Einsatzgebiete und Anforderungen realisierbar.
Integration von SETLON-Anlagen in die Prozessvisualisierung von Unternehmen.
Überwachung der angeschlossenen Leuchten in den Endstromkreisen.
Auswahl zugelassener Stromquellen passend zur eingesetzten Überwachungstechnik.
Technik im Detail
DALI steht für Digital Addressable Lighting Interface
standardisierte digitale Schnittstelle, die die Kommunikation zwischen Betriebsgeräten verschiedener Hersteller in einer lichttechnischen Anlage gewährleistet
einfache und komfortable Systemlösung für komplexe Beleuchtungsaufgaben. Das bedeutet mehr Sicherheit, mehr Effizienz und mehr Flexibilität.
Steuerung von einzelnen (bzw. allen) Betriebesgeräten oder Gruppen über eine Leitung!
softwareseitige Adressierung und Gruppenbildung
Statusabfrage der Betriebsgeräte, z. B. Leuchtenfehler, Leuchte an, Leuchte aus
Einstellbarkeit der Notstromeigenschaften (Einzelauswahl der EVG, Dimmniveau)
Dezentrale Intelligenz: Einstellungen, z. B. Adresse und Gruppenzugehörigkeit werden im EVG gespeichert
Wie und wo kann DALI eingesetzt werden?
64 Einzelgeräten (Individualadressen)
Maximale Leitungslänge zwischen zwei Systemteilnehmern: 300m




DALI steht für Digital Addressable Lighting Interface
Wenn ein DALI-EVG, welches die Spezifikationen erfüllt, keine DALI-Busspannung erhält, (Kurzschluss oder Unterbrechung) schaltet es sich mit dem maximalen Level ein, wenn Wechselspannung oder Gleichspannung als Versorgungsspannung anliegt. Wenn das EVG die DC-Levelfunktion unterstützt, schaltet es sich bei Versorgung mit Gleichstrom mit dem DC-Level ein. Der kann unter dem maximalen Leuchtlevel liegen. Damit ist im Feld ein dezentrales Notfallszenario gegeben, da jede Leuchte selbsttätig einschaltet.
Es bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten, die Leuchten in einem Notfall einzuschalten:
1. Die DALI-Busspannung wird durch einen Kurzschluss der DALI-Busleitungen abgeschaltet.
Nachteil: Hoher Stromverbrauch, da alle Leuchten im DALI-Segment einschalten.
2. Die DALI-Busspannung bleibt erhalten und die Leuchten werden durch Steuerbefehle aus dem Steuergerät eingeschaltet. Die zweite Variante bietet die Möglichkeit, die Leuchten im DALI-Segment gezielt auch während des Notfalls zu steuern und z.B. auf ihre Zustände abzufragen.(Leuchtmittel defekt, Leuchte eingeschaltet, etc.)
Weiterhin ist eine dynamische Fluchtwegesteuerung während des Notfalls möglich. Aufgrund der höheren Leistungsfähigkeit favorisieren wir für unsere Steuerungen die zweite Möglichkeit. Im Notfall steuern wir mit einem Broadcastdoppelbefehl alle Leuchten sofort an. Durch den Doppelbefehl wird sichergestellt, dass das EVG zuverlässig einschaltet. Danach steuern wir permanent die Leuchten in ihren gewollten Zustand. Damit werden auch zeitweise Ausfälle der Leuchten nach Wiederkehr ihrer Funktion überbrückt, da die Leuchten direkt nach Wiederkehr ihrer Betriebsbereitschaft ihre Luminanzwertbefehle erhalten und einschalten. Die Steuerung intelligenter Fluchtwegszenarien ist damit gewährleistet. Weiterhin kann mit der selektierten Leuchtenwahl im Notfall Batteriekapazität gespart werden, die eine längere Notfallzeit zulässt. Sollte der DALI-Bus während des Notfalles zusammenbrechen, so schalten die Leuchten nach Möglichkeit 1 letztlich alle ein. Sollte in einem Gebäude eine DALI-Lichtsteuerung vorhanden sein, kann diese über eine „DIO-Schaltung“ mit den DALI-Notleuchten verbunden werden. Die Forderung der VDE wird damit erfüllt.
Anforderung nach DIN V VDE 0108-100: 2010-01
4.5.1 Steuerungs- und Bussysteme der Sicherheitsbeleuchtung müssen unabhängig von Steuerungs- und Bussystemen der allgemeinen Beleuchtung sein. Eine Kopplung beider Systeme ist nur mittels Schnittstellen zulässig, die eine galvanische Trennung beider Bussysteme voneinander sicherstellen.
Tritt ein Fehler im Steuerungs- und Bussystem der allgemeinen Beleuchtung auf, so darf dieser Fehler nicht die ordnungsgemäße Funktion der Sicherheitsbeleuchtung beeinflussen. Führt ein Fehler des Steusrungs- und Bussystems der allgemeinen Beleuchtung zu einem Ausfall der allgemeinen Beleuchtung eines Raumes oder Rettungsweges, so ist diese Steuerung zu überwachen. Im Fehlerfall ist dann die in der Betriebsart „Bereitschaftsbetrieb“ geschaltete Sicherheitsbeleuchtung einzuschalten.
Als säße der Sicherheitsingenieur direkt bei Ihnen im Haus!
Mit einem Fernüberwachungssystem kann Ihre Sicherheitstechnik weltweit und rund um die Uhr überwacht wer-den. Vom Ladezustand der Batteriesysteme bis hin zu jeder einzelnen Leuchte. Das bedeutet für Sie höchstmögli-che Sicherheit bei reduziertem Wartungsaufwand. Langwierige Sichtprüfungen entfallen und senken Personalkos-ten. Auch Programmierungsänderungen können zentral aus der Ferne vorgenommen werden.
Unsere Anlagen sind über ein CDA Netz von Vodafone überall in Europa erreichbar!
Aufzeichnung aller Ergebnisse des Anlagensystems im allgemeinen Prüfbuch
Darstellung der Verteiler mit Angabe der Netzwächtermeldung der jeweiligen Unterverteilung
Anzeige der Schaltzustände mit passwortgeschützter Fernwartungsmöglichkeit. Einzelne Bereiche können zu bestimmten Betriebszeiten geschaltet werden.
Überwachung der Anlage von jedem Standort in Europa aus




Zentrales Merkmal von SETLON ist die Modularität!
Über eine W-Lan Verbindung können die Leuchten im Sichtkontakt eingestellt und den Notleuchten Nummern zugewiesen werden. Eine Doppeladressierung ist somit ausgeschlossen und ein aufwendiges Öffnen der Leuchte zum Adressieren ist nicht erforderlich.
Kompatibilität durch namhafte Produkte und höchste Qualitätsstandards.
Programmierung der Feldbuscontroller nach IEC 61131-3

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